Aktuelles

Informationen zur Coronavirus-Impfung
Januar 2021

Am 27.12.2020 wurde mit den Impfungen gegen die COVID-19 Erkrankung begonnen.

In der Coronavirusimpfverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit ist festgelegt, nach welchen Prioritäten Personen geimpft werden dürfen. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Verordnungen/CoronaImpfV_BAnz_AT_21.12.2020_V3.pdf

Hier lautet es dem Wortlaut nach:

Höchste Priorität haben

  • Über 80-Jährige

  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,

  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten

  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten

  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen. (v.a. Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin. 

Hohe Priorität haben

  • Über 70-Jährige

  • Personen mit Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation

  • Enge Kontaktpersonen von solchen pflegebedürftigen Personen, die über 70 Jahre alt sind, an Trisomie 21 oder einer geistigen Behinderung (bzw. Demenz) leiden oder nach einer Organtransplantation ein hohes Infektionsrisiko haben.

  • Kontaktpersonen von Schwangeren

  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,

  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren

  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.

  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur

  • Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind 

 

Erhöhte Priorität haben

  • Über 60-Jährige

  • Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, div. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma

  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten

  • Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz

  • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, im Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation

  • Erzieher und Lehrer

  • Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

Aktuell wurde begonnen, Personen mit der höchsten Priorität zu impfen.

Diese Personengruppe benötigt kein ärztliches Attest. Allerdings müssen die Betroffenen von sich aus einen Termin bei einem Impfzentrum vereinbaren. Eine direkte Aufforderung (per Brief o.ä.) erfolgt nicht. Sie können dies telefonisch über die 116117 oder im Internet über www.116117.de oder www.impfterminservice.de tun.

Personen, die zu den anderen Prioritätsgruppen gehören, müssen, wenn diese Gruppen dann für die Impfung vorgesehen sind, zum Teil ein ärztliches Attest beim Impftermin vorlegen.

Aktuell ist jedoch noch nicht erklärt worden, ob eine bestimmte Vorlage hierfür verwendet werden muss. Deshalb können wir noch keine Bescheinigungen ausgeben. 

Sprechstunden

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

8:30 - 12:00 und 16:00 - 18:00

8:30 - 12:00

8:30 - 12:00

8:30 - 12:00 und 16:00 - 18:00

8:30 - 12:00

Offene Sprechstunden, zu denen Sie ohne vorherige Terminvereinbarung kommen können, sind Mo-Fr von 11.00 -12.00  Uhr und

Mo und Do von 17.00 - 18.00 Uhr. Die Wartezeiten während dieser Zeit sind variabel.

Rezepte und Überweisungen können Mo-Fr von 8.30 bis 13.00 Uhr und Mo und Do von 16.00 bis 18.00 Uhr abgeholt werden.

30 Jul 2020

HZV - Hausarztzentrierte Versorgung

Seit Juli 2020 nimmt unsere Praxis an der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) für gesetzlich Krankenversicherte teil.

Stärker als bei der klassischen Regelversorgung, in die jeder gesetzlich Versicherte als Standard eingeschrieben ist, ist bei der HZV die Hausarztpraxis die zentrale Anlaufstelle für sämtliche Behandlungsschritte. Sie hilft verstärkt erforderliche Diagnostik und Therapien zu koordinieren. Alle Überweisungen an Fachärzte (außer Augenärzte Gynäkologen, Kinderärzte und Notfallbehandlungen) werden daher von der Hausarztpraxis ausgestellt, um im Gegenzug alle erhobenen Befunde dort zusammenführen zu können. Unnötige Doppeldiagnostik und -verordnungen können so vermieden werden, was Ihnen Zeit und Geld sparen helfen kann.

Das Einholen von Zweitmeinungen zur besseren Entscheidungsfindung ist davon allerdings unberührt.

Um dieser Lotsenfunktion gerecht werden zu können, qualifizieren sich die anbietenden Praxen durch besondere organisatorische und diagnostische Möglichkeiten. Sie nehmen dazu mehrmals pro Jahr an relevanten Fortbildungen teil.

Die gesetzlichen Krankenkassen haben seit Einführung der HZV 2008 festgestellt, dass hierdurch die Gesundheitssituation ihrer Versicherten tatsächlich verbessert wird und werben deshalb mit (allerdings unterschiedlichen) Anreizen. 

Ihre Teilnahme an der HZV ist freiwillig und kostenlos. Die Einschreibung erfolgt für mindestens ein Jahr. Eine Kündigung aus gewichtigen Gründen ist jederzeit möglich.

Derzeit können in unserer Praxis alle gesetzlich Versicherten der AOK, Barmer, DAK, KKH, HEK, HHK und Techniker Krankenkasse teilnehmen.

Wir würden uns freuen, wenn auch Sie sich zur Teilnahme an der HZV entscheiden.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an uns.

 

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Unsere Argumente für die hausarztzentrierte Versorgung

  • Als erster Ansprechpartner helfen wir ggf. erforderliche weitere Diagnostik und Therapie zu koordinieren.

  • Dadurch, dass die Patientendokumente bei uns zentral vorliegen, behalten wir den Überblick

  • Wir helfen, Doppeluntersuchungen und Doppelverordnungen zu vermeiden und damit Zeit und Geld (für Patient und Krankenkasse) zu sparen.

  • Die Ärzte müssen sich mehrfach im Jahr zu vorgegebenen relevanten Themen fortbilden.

  • Die Praxisausstattung muss vorgegebene Qualifikationen nachweisen.

  • Studien weisen auf eine bessere Gesundheitssituation der an der HZV teilnehmenden Patienten hin.

  • Kosten werden ohne Qualitätsverlust im Gesundheitswesen gespart.

  • Die Krankenkassen werben daher ihrerseits für die HZV und schaffen Anreize zur Teilnahme.

26 Apr 2020

Corona

Ab dem 27. April gilt auf Weisung der Kassenärztlichen Vereinigung BaWü beim Praxisbesuch wie in anderen öffentlichen Einrichtungen auch die Maskenpflicht. Sollte Ihnen dies aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich sein, geben Sie uns bitte bescheid. 

In jedem Fall möchten wir Sie bitten, uns zunächst anzurufen, wenn Sie aufgrund von Erkältungssymptomen einen Termin wünschen.

22 Mar 2020

Videosprechstunde

Anlässlich der Coronakrise haben wir eine Videosprechstunde über den Anbieter arztkonsultation.de eingerichtet. Dadurch kann bei einigen Beratungsanlässen die Notwendigkeit entfallen, direkt in der Praxis vorstellig zu werden.

Wenn Sie Interesse haben, kontaktieren Sie uns gerne. Dann lassen wir Ihnen die entsprechende Patienteninformation zu den technischen Voraussetzungen und dem Ablauf zukommen sowie die Einverständniserklärung, die Sie bitte vor der ersten Videosprechstunde unterzeichnen.

27 Jul 2019

Unterstützung für unser Team

Ab September 2019 werde ich einen weiteren Arzt in meiner Praxis anstellen. Ich freue mich, dass ich hierfür Herrn Dr. Micha Scherbaum gewonnen habe. Er wird in den kommenden zwei Jahren die Weiterbildung zum Allgemeinmediziner absolvieren.

 

Wir haben 4 Jahre zusammen in der internistischen Abteilung im St. Josefskrankenhaus gearbeitet, wo ich ihn als kompetenten und mitmenschlichen Arzt kennengelernt habe. Ich bin überzeugt, dass er für unser Praxisteam atmosphärisch und fachlich eine wertvolle Unterstützung und Bereicherung sein wird. 

 

Ich freue mich, wenn Sie auch ihm Ihr Vertrauen schenken.

 

                  Dr. Clemens Berkefeld

 

Liebe Patientinnen und Patienten,

 

mein Name ist Micha Scherbaum und ich freue mich ab September 2019 als Weiterbildungsassistent im Team der Praxis mitzuarbeiten.

 

Während der vergangenen 6 Jahre war ich als Assistenzarzt für Innere Medizin am St. Josefskrankenhaus in Freiburg tätig und habe meine Weiterbildungszeit in diesem Fach abgeschlossen.

 

In dieser Zeit durfte ich an der medizinischen Versorgung eines breiten Spektrums internistisch erkrankter Patientinnen und Patienten mitwirken. Durch die intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit sind mir ebenfalls neurologische, chirurgische und altersmedizinische Krankheitsbilder vertraut.

 

In den kommenden zwei Jahren möchte ich nun in der Praxis von Herrn Berkefeld auch die Weiterbildung im Fach Allgemeinmedizin absolvieren, da mir die hausärztliche Versorgung von Patientinnen und Patienten ein Anliegen ist.

 

Ich freue mich daher sehr auf die kommende Zeit, in welcher ich im Praxisteam mitwirken darf.

 

Vielen Dank für Ihr Vertrauen,

 

                  Dr. med. Micha Scherbaum

04 Mar 2019

FSME

Bei FSME oder auch Frühsommer-Meningoenzephalitis handelt es sich um eine Gehirn-, Gehirnhaut- oder Rückenmarkentzündung, die durch Viren ausgelöst wird. Zecken übertragen die Viren auf den Menschen. Während im Norden Deutschlands wenige Zecken diese Viren tragen, spricht man von Süddeutschland als Risikogebiet. Die Hauptübertragungszeit ist zwischen April und November.

 

Ungefähr jeder Dritte, der von einer mit FSME infizierten Zecke gestochen wurde, bekommt Krankheitssymptome:

Etwa ein bis zwei Wochen nach dem Zeckenstich treten dann Fieber, Kopfschmerzen, Erbrechen oder Schwindel auf; Symptome die an eine Grippe erinnern. Nach wenigen Tagen verschwinden diese Symptome wieder, womit für die meisten die Krankheit überstanden ist.

Bei etwa jedem zehnten Erkrankten allerdings kommt es nach etwa einer weiteren Woche zu einem zweiten Schub mit hohem Fieber und den Entzündungszeichen von Gehirn, Hirnhäuten oder Rückenmark. Da das Nervensystem in Mitleidenschaft gezogen ist, können auch Bewegungsstörungen, Lähmungen oder verändertes Bewusstsein auftreten. Ungefähr 20% der so Erkrankten behalten langanhaltende oder dauerhafte Schäden zurück. Vor allem Erwachsene sind von schweren Krankheitsverläufen betroffen.  

Da es keine ursächliche Behandlung gegen die FSME gibt und nur die Krankheitszeichen, wie das Fieber, behandelt werden können, rät die Ständige Impfkommission Menschen, die sich in den Risikogebieten aufhalten und mit Zecken in Kontakt kommen können, zur Impfung gegen die FSME. Diese Impfung kann ganzjährig angewandt werden.

Wir beraten Sie gerne, bei Fragen zu diesem Thema.

18 Sep 2018

Pneumokokken-Infektionen

Pneumokokken sind Bakterien, die den Nasen-Rachen-Raum besiedeln. Vor allem Kinder in den ersten beiden Lebensjahren, sowie Erwachsene ab dem Rentenalter und immungeschwächte Menschen werden vornehmlich infiziert. Auch wenn die Infektionen in den allermeisten Fällen ohne Krankheitssymptome unbemerkt verlaufen, können die Bakterien schwerwiegende Krankheitsverläufe verursachen, wenn das Immunsystem phasenweise geschwächt ist. Zu den von Pneumokokken verursachten Krankheiten gehören Lungenentzündungen, Hirnhautentzündungen, Nasennebenhöhlenentzündungen oder Blutvergiftungen. Da Pneumokokken-Infektionen einen so unterschiedlichen Krankheitsverlauf auslösen können, gibt es keine typischen einheitlichen Symptome. Allerdings gehen viele dieser Infektionen mit hohem Fieber und Schüttelfrost einher.

 

Pneumokokken-Infektionen werden sobald diagnostiziert mit Antibiotika behandelt. Allerdings nimmt die Zahl Antibiotika-resistenter Stämme laufend zu, so dass die Vorbeugung einer Erkrankung an Bedeutung gewinnt.

 

Deshalb rät die ständige Impfkommission den Risikogruppen zu einer Impfung. Dies sind Kleinkinder bis zwei Jahren, ältere Menschen ab dem 60. Lebensjahr und Personen mit chronischen Krankheiten oder Immunschwäche wie COPD, Diabetes, Asthma oder AIDS.

Verwendet werden für die Impfung Totimpfstoffe, die Teile der Hülle der Bakterien enthalten, die selber keine Krankheiten auslösen können, aber zur Bildung von Antikörpern gegen die Bakterien führen.

 

Bei Fragen zu Pneumokokken-Infektionen und Impfungen beraten wir Sie gerne.

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Dr. med. Clemens Berkefeld  -  Schwimmbadstr. 16  -  79100 Freiburg

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