Aktuelles

27 Jul 2019

Unterstützung für unser Team

Ab September 2019 werde ich einen weiteren Arzt in meiner Praxis anstellen. Ich freue mich, dass ich hierfür Herrn Dr. Micha Scherbaum gewonnen habe. Er wird in den kommenden zwei Jahren die Weiterbildung zum Allgemeinmediziner absolvieren.

 

Wir haben 4 Jahre zusammen in der internistischen Abteilung im St. Josefskrankenhaus gearbeitet, wo ich ihn als kompetenten und mitmenschlichen Arzt kennengelernt habe. Ich bin überzeugt, dass er für unser Praxisteam atmosphärisch und fachlich eine wertvolle Unterstützung und Bereicherung sein wird. 

 

Ich freue mich, wenn Sie auch ihm Ihr Vertrauen schenken.

 

                  Dr. Clemens Berkefeld

 

Liebe Patientinnen und Patienten,

 

mein Name ist Micha Scherbaum und ich freue mich ab September 2019 als Weiterbildungsassistent im Team der Praxis mitzuarbeiten.

 

Während der vergangenen 6 Jahre war ich als Assistenzarzt für Innere Medizin am St. Josefskrankenhaus in Freiburg tätig und habe meine Weiterbildungszeit in diesem Fach abgeschlossen.

 

In dieser Zeit durfte ich an der medizinischen Versorgung eines breiten Spektrums internistisch erkrankter Patientinnen und Patienten mitwirken. Durch die intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit sind mir ebenfalls neurologische, chirurgische und altersmedizinische Krankheitsbilder vertraut.

 

In den kommenden zwei Jahren möchte ich nun in der Praxis von Herrn Berkefeld auch die Weiterbildung im Fach Allgemeinmedizin absolvieren, da mir die hausärztliche Versorgung von Patientinnen und Patienten ein Anliegen ist.

 

Ich freue mich daher sehr auf die kommende Zeit, in welcher ich im Praxisteam mitwirken darf.

 

Vielen Dank für Ihr Vertrauen,

 

                  Dr. med. Micha Scherbaum

04 Mar 2019

FSME

Bei FSME oder auch Frühsommer-Meningoenzephalitis handelt es sich um eine Gehirn-, Gehirnhaut- oder Rückenmarkentzündung, die durch Viren ausgelöst wird. Zecken übertragen die Viren auf den Menschen. Während im Norden Deutschlands wenige Zecken diese Viren tragen, spricht man von Süddeutschland als Risikogebiet. Die Hauptübertragungszeit ist zwischen April und November.

 

Ungefähr jeder Dritte, der von einer mit FSME infizierten Zecke gestochen wurde, bekommt Krankheitssymptome:

Etwa ein bis zwei Wochen nach dem Zeckenstich treten dann Fieber, Kopfschmerzen, Erbrechen oder Schwindel auf; Symptome die an eine Grippe erinnern. Nach wenigen Tagen verschwinden diese Symptome wieder, womit für die meisten die Krankheit überstanden ist.

Bei etwa jedem zehnten Erkrankten allerdings kommt es nach etwa einer weiteren Woche zu einem zweiten Schub mit hohem Fieber und den Entzündungszeichen von Gehirn, Hirnhäuten oder Rückenmark. Da das Nervensystem in Mitleidenschaft gezogen ist, können auch Bewegungsstörungen, Lähmungen oder verändertes Bewusstsein auftreten. Ungefähr 20% der so Erkrankten behalten langanhaltende oder dauerhafte Schäden zurück. Vor allem Erwachsene sind von schweren Krankheitsverläufen betroffen.  

Da es keine ursächliche Behandlung gegen die FSME gibt und nur die Krankheitszeichen, wie das Fieber, behandelt werden können, rät die Ständige Impfkommission Menschen, die sich in den Risikogebieten aufhalten und mit Zecken in Kontakt kommen können, zur Impfung gegen die FSME. Diese Impfung kann ganzjährig angewandt werden.

Wir beraten Sie gerne, bei Fragen zu diesem Thema.

18 Sep 2018

Pneumokokken-Infektionen

Pneumokokken sind Bakterien, die den Nasen-Rachen-Raum besiedeln. Vor allem Kinder in den ersten beiden Lebensjahren, sowie Erwachsene ab dem Rentenalter und immungeschwächte Menschen werden vornehmlich infiziert. Auch wenn die Infektionen in den allermeisten Fällen ohne Krankheitssymptome unbemerkt verlaufen, können die Bakterien schwerwiegende Krankheitsverläufe verursachen, wenn das Immunsystem phasenweise geschwächt ist. Zu den von Pneumokokken verursachten Krankheiten gehören Lungenentzündungen, Hirnhautentzündungen, Nasennebenhöhlenentzündungen oder Blutvergiftungen. Da Pneumokokken-Infektionen einen so unterschiedlichen Krankheitsverlauf auslösen können, gibt es keine typischen einheitlichen Symptome. Allerdings gehen viele dieser Infektionen mit hohem Fieber und Schüttelfrost einher.

 

Pneumokokken-Infektionen werden sobald diagnostiziert mit Antibiotika behandelt. Allerdings nimmt die Zahl Antibiotika-resistenter Stämme laufend zu, so dass die Vorbeugung einer Erkrankung an Bedeutung gewinnt.

 

Deshalb rät die ständige Impfkommission den Risikogruppen zu einer Impfung. Dies sind Kleinkinder bis zwei Jahren, ältere Menschen ab dem 60. Lebensjahr und Personen mit chronischen Krankheiten oder Immunschwäche wie COPD, Diabetes, Asthma oder AIDS.

Verwendet werden für die Impfung Totimpfstoffe, die Teile der Hülle der Bakterien enthalten, die selber keine Krankheiten auslösen können, aber zur Bildung von Antikörpern gegen die Bakterien führen.

 

Bei Fragen zu Pneumokokken-Infektionen und Impfungen beraten wir Sie gerne.

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Rezepte und Überweisungen können Mo-Fr von 8.30 bis 13.00 Uhr und Mo und Do von 16.00 bis 18.00 Uhr abgeholt werden.

Dr. med. Clemens Berkefeld  -  Schwimmbadstr. 16  -  79100 Freiburg

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